„Dorf der Generationen“ – SPD fordert klare, tragfähige Basis statt Intransparenz

Für das Projekt „Dorf der Generationen“ in Altwindeck verlangen wir eine Grundlage, die für die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar, finanziell verantwortbar und auf Dauer tragfähig ist. Ein Vorhaben dieser Größenordnung darf nicht auf unsicheren Annahmen oder unvollständigen Konzepten beruhen. 

Ein von der SPD initiierter Arbeitskreis sollte offene Fragen klären und Rückmeldungen aus der Bevölkerung in die Planung einfließen lassen. Stattdessen wurde er ausgehöhlt: Während der Verwaltungsspitze der Einreichungstermin für Fördermittel bereits vier Wochen bekannt war, erfuhr das Gremium den Termin erst am 1. Juni 2026 – nur zwei Tage vor Ablauf der Frist. Zu einem Zeitpunkt, an dem wesentliche Planungsänderungen faktisch nicht mehr möglich waren. Damit wurden Arbeitskreis und Bürgerbeteiligung ausgehebelt.

In der Ratssitzung am 2. Juni haben wir diese Missstände deutlich benannt. Daniel Stenger machte deutlich, dass Hinweise aus dem Arbeitskreis und Rückmeldungen der Bevölkerung im aktuellen Verwaltungsvorgehen kaum noch Gewicht haben. Hendrik Lück forderte erneut Antworten auf seit März offene Fragen zu Betreiberkonzept, wirtschaftlicher Tragfähigkeit und Finanzierung und wies darauf hin, dass nach SPD‑Berechnungen eine Belastung der Gemeinde von mehr als 20.000 Euro monatlich – nach Abzug aller Erlöse – möglich sei. Thomas Woopen brachte die Sorge zum Ausdruck, ob die Verwaltung realistischerweise das inzwischen auf rund 7 Mio. Euro angewachsene Projektvolumen auf die ursprünglich angestrebten 5 Mio. Euro reduzieren könne; die Verwaltung räumte ein, dass allenfalls Einsparungen im sechsstelligen Bereich möglich seien.

Ein Projekt dieser Größenordnung braucht eine solide Basis, kalkulierbare Bürgerbeteiligung und eine Planung, die den Nutzen für die Gemeinde sowie die finanzielle Tragfähigkeit in den Mittelpunkt stellt. Die SPD wird sich dafür einsetzen, dass dieses wichtige Vorhaben nicht an Intransparenz und mangelhafter Vorbereitung scheitert, sondern zu einem Ort wird, der Windeck langfristig stärkt.

SPD – Weil es um Windeck geht