Arbeitskreis zum Museumsdorf beginnt ohne belastbare Zahlen, Betreiberkonzept oder Alternativen
Im Ausschuss „Zukunft und Entwicklung“ (ZuE) am 10.02.26 beantragte die SPD Fraktion die Einrichtung eines Arbeitskreises zum „Dorf der Generationen“ in Altwindeck. Der Grund: Klärungsbedarf zu Größe, Betreiberkonzept, Nutzung und langfristiger Tragfähigkeit.

Am Freitag dem 13.03 traf sich die Arbeitsgruppe unter Leitung der Verwaltung erstmals, wobei für die SPD Hardy Hasenbach und Hendrik Lück teilnahmen.
Das Architekturbüro stellte den Plan für das neue Dorfhaus Altwindeck erneut vor. Im Vergleich zur ZuE-Sitzung wurde ein Giebel entfernt und die Dachhöhe an das Nachbargebäude angepasst. Wesentliche Fragestellungen blieben aber offen: Ein Betreiberkonzept, eine detaillierte Finanzübersicht (inkl. Förderungen und kommunaler Belastungen), Alternativvorschläge sowie Planungsgrundlagen wie erwartete Besucherzahlen wurden nicht ausreichend behandelt.
Die Sitzung war leider eine Wiederholung eines bereits bekannten Sachstandes ohne neuen Mehrwert und konnte daher nicht zu einer vertieften Auseinandersetzung beitragen. Hendrik Lück betonte: „Von einem gelungenen Start des Arbeitskreises kann man leider noch nicht sprechen. Die Bürger verdienen mehr als die Diskussion eines einzelnen Entwurfs – es braucht ein umfassendes, tragfähiges Konzept, das Betrieb und Unterhalt dauerhaft sichert.“
Die Verwaltung will nun beim nächsten Treffen ein Gesamtkonzept vorstellen. Aus Sicht der SPD muss dieses mindestens Betriebskonzept, Finanzübersicht mit präziser Kostenplanung sowie eine vertiefte Bewertung der Auswirkungen auf bestehende Einrichtungen (z. B. Kabelmetal, BüZe Dattenfeld) enthalten. Ähnlich, wie wir es bereits im April 2025 gefordert haben. Nun wurde seitens der SPD bereits einen Tag nach der Sitzung ein erweiterter Fragenkatalog (Link) eingereicht und wir werden auf transparente, fundierte Planung pochen.
SPD – Weil es um Windeck geht
