Gemeinsam für ein sauberes Windeck

Die Müllsammelaktion am 28.02 hat wieder mal gezeigt, wie stark das Engagement in unserer Gemeinde ist. Zahlreiche Ortschaften haben sich beteiligt, darunter Wilberhofen/Rossel und Lindenpütz, wo Hardy Hasenbach und Andreas Heiler als Vorsitzende der Ortsvereine viele Freiwillige begleiteten. Ihr Einsatz – wie der vieler Bürger – ist ein wichtiger Beitrag für ein sauberes und lebenswertes Windeck.

Besonders erfreulich war, dass bereits in der Vorwoche Einrichtungen wie Kindergärten in ihrer Umgebung Müll sammelten. Hier steht die Sensibilisierung der Kleinsten im Mittelpunkt: Sie lernen früh, dass Abfall weder in die Natur noch auf die Straße gehört. Genau diese Haltung brauchen wir – nicht nur einmal im Jahr, auch dauerhaft.

Die von der SPD Windeck initiierten Mülleimerpatenschaften zeigen bereits punktuelle Verbesserungen und motivieren dazu, Verantwortung zu übernehmen. Doch: Gegen große, illegale Müllablagerungen reichen solche Maßnahmen allein nicht aus. Die Vorfälle Ende 2025 in Lindenpütz, Anfang 2026 in Rossel und an vielen weiteren Stellen machen deutlich, dass wir es mit einem strukturellen Problem zu tun haben.

Umso bedauerlicher ist es, dass unser Antrag, die Möglichkeiten einer Videoüberwachung an bekannten Hotspots erneut zu prüfen, von allen anderen Fraktionen abgetan wurde. Während manche Datenschutzbedenken anführen, glauben andere nicht an die Wirksamkeit oder befürchten eine Verlagerung des Problems. Doch wer nichts versucht, wird auch nichts verändern. Gerade bei großen Müllmengen, deren Verursacher laut Verwaltung häufig außerhalb Windecks wohnen, brauchen wir neue Wege. Windeck ist keine Müllkippe für Nachbarkommunen, in denen andere Gebühren gelten.

Wir erwarten daher, dass die Verwaltung gemeinsam mit der Landesregierung Lösungen erarbeitet – und dass auch andere Ratsparteien erkennen, dass Wegschauen keine Option ist. Illegale Müllablagerungen dürfen in Windeck keine Zukunft haben.

SPD – Weil es um Windeck geht