Am 28. Juli 2025 hat die SPD-Ratsfraktion Windeck einen Antrag (Link) zur Verbesserung der Verkehrssituation an der Förderschule in Windeck-Rossel eingereicht. Hintergrund ist die als unzureichend empfundene Antwort der Kreisverwaltung auf eine frühere Anfrage vom 16. April zur Sicherheit rund um die Schule. Eine Einladung von Ratsmitglied Hardy Hasenbach in der anschließenden Ratssitzung, sich die Situation mit Gemeinde- und Kreisverwaltung vor Ort anzuschauen, wurde bislang nicht wahrgenommen. Die SPD sieht dringenden Handlungsbedarf und fordert nun konkrete Maßnahmen.

Kern des Antrags ist die Schaffung eines neuen Parkplatzes auf landwirtschaftlichen Flächen gegenüber der Schule. Erste Gespräche zwischen Hardy Hasenbach und den Eigentümern ergaben bereits eine grundsätzliche Bereitschaft zur Flächenbereitstellung. Ziel sei es, den Verkehr vor der Schule übersichtlicher zu gestalten und die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu erhöhen.
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Planung und Umsetzung einer sicheren Querung der Kreisstraße K55. Diese Maßnahme soll nicht nur den Zugang zum geplanten Parkplatz ermöglichen, sondern auch die fußläufige Verbindung zwischen den Ortsteilen Wilberhofen und Rossel sowie zum Bahnhof Dattenfeld verbessern. Die SPD betont, dass insbesondere Kinder bei Ausflügen regelmäßig die K55 überqueren müssen – eine sichere Lösung sei daher unerlässlich.
„Die derzeitige Verkehrssituation ist unübersichtlich und gefährlich. Wir brauchen eine ganzheitliche Lösung, die die Sicherheit unserer Kinder in den Mittelpunkt stellt“, so Hardy Hasenbach. Mit dem Antrag setzt die SPD ein klares Zeichen für mehr Sicherheit im Schulumfeld und eine bessere Infrastruktur für Fußgänger in der Region. Es dürfen nicht länger die Verantwortungen von sich gewiesen werden, es muss gehandelt werden.
SPD – Weil es um Windeck geht