In Dattenfeld kann die weitere Planung nun beginnen

Im Haupt- und Finanzausschuss vom 19. Januar ging es auch um die Ortssanierung Dattenfeld, wozu bei der Einleitung der vorbereitenden Maßnahmen zunächst die Grenzen des Sanierungsgebietes festgelegt werden mussten. Unser Dattenfelder Ratsmitglied Günter Schuhen schlug im Zusammenhang mit dem Planungsverfahren vor, in einer Ideenwerkstatt alle Bürger zu beteiligen, um ein möglichst umfassendes Meinungsbild über zu verfolgende Maßnahmen zu erlangen. Zwischenzeitlich gründete sich noch eine private Initiative, die den gleichen Zweck verfolgt. Im Mitteilungsblatt vom 13. Februar lesen wir, dass auch das Dattenfelder CDU-Ratsmitglied nun vorschlägt, aus den Reihen der Bürgerinnen und Bürger Vorschläge aufzunehmen. Es ist erfreulich, dass ein SPD-Vorschlag so gut in Dattenfeld aufgenommen wird, was auch der Hoffnung Auftrieb verleiht, nun einen weiteren Schritt zur Entwicklung der gesamten Gemeinde tun zu können.

Dattenfeld von oben

Warum allerdings die Ablehnung des Geschäftsbesorgungsvertrages mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft durch die SPD wieder einmal als böser Wille dargestellt wird, erschließt sich immer noch nicht. Wir sehen für die WiFö in Windeck Betätigungsfelder, die uns vordringlicher erscheinen; dazu gehört das Gewerbegebiet Leuscheid. Dazu passt, dass Ortsentwicklung eben nicht nur die Ansiedlung von Geschäften bedeutet. Hier in Dattenfeld geht es nicht nur um die Vermarktung des vielzitierten Westerwälder Hofes, sondern um die Gestaltung des gesamten Ortskerns. Wir haben ferner dafür gestimmt, zunächst in Dattenfeld tätig zu werden und nicht, wie die CDU forderte, gleichzeitig auch Mittel für Rosbach einzustellen. Dies würde die Gefahr bergen, dass man sich auf mehreren Schauplätzen verzettelt. Dazu kommt noch von interessierter Seite der Vorwurf, man habe Rosbach immer vorgezogen. Diesen Kritikern sei gesagt, dass die Ansiedlung von Geschäften in Rosbach durch Unternehmensentscheidungen verursacht waren, was wir im Rat lediglich planungs- und baurechtlich zu begleiten hatten. Ferner weisen wir darauf hin, dass selbstverständlich auch andere Orte wie Leuscheid, Schladern oder Herchen auf Ortsentwicklung drängen könnten.

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