Mehr Sicherheit für den Schladernring

Die Landtagsabgeordneten Dirk Schlömer und Dr. Roland Adelmann fordern mehr Sicherheit für den Schladernring!

Auf großes  Interesse stieß die Veranstaltung der beiden SPD-Ortsvereine Windeck und Waldbröl am 01.10.2012. Sie hatte das Ziel, die Sicherheit des Streckenabschnittes der B 256 zwischen Waldbröl und Windeck schnellstmöglich zu verbessern.

Die SPD fordert ein konkretes Handlungskonzept zur Verbesserung der Sicherheit auf der Strecke. Die Aufsichtsbehörden wurden aufgefordert, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, damit die Unfallgefahr deutlich verringert werden kann und alle Verkehrsteilnehmer die Strecke wieder ohne Angst nutzen können, wodurch auch die Benutzung der Ausweichstrecke deutlich zurückgehen wird.

„Es kann nicht sein, dass jahrelang nichts geschieht, obwohl eindeutig Handlungsbedarf besteht. Die Qualität des Streckenausbaus und die Charakteristik der Strecke müssen angeglichen werden. Wir werden uns in Düsseldorf dafür einsetzen, dass hier endlich etwas geschieht,“ erklärten die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Schlömer und Adelmann.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, darunter viele, die an der Strecke oder an der Nebenstrecke wohnen, Politiker und Verkehrsexperten trafen sich am Sportplatz Schönenbach.

Besichtigung des Gefahrenpunktes B 256 Abzweig Höhnrath, Foto: Dieter Vollmer

Um sich einen Eindruck von der Gesamtsituation und den konkreten Gefahrenstellen zu machen, fuhren die Teilnehmer zunächst die Ausweichstrecke über Schönenbach, Rommen, Gierzhagen und dann die B 256 bis Waldbröl ab.

Wastl Roth-Seefrid, Organisator der Aktion, hatte den Busunternehmer Guido Oettershagen angesprochen, der kostenlos einen Linienbus zur Verfügung stellte.

Im Rahmen einer sich anschließenden, konstruktiv und sachlich geführten, Diskussionsrunde im Sportheim Schönenbach wiesen die Verkehrsexperten Michael Lenzen, Vorsitzender des Bundesverbandes der Motorradfahrer e.V. (BVDM)  und Andreas Zimmermann, Verkehrsexperte des ADAC, auf deutliche Defizite der Strecke hin und machten konkrete Verbesserungsvorschläge.

Der ADAC-Experte sah eine grundsätzliche Verantwortung für die aktuelle Unfallsituation bei den Fachbehörden und forderte sie auf, umgehend geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Die Vertreter beider Organisationen boten ihre konkrete Hilfe an, wenn es um die Abstimmung der Verbesserungsmaßnahmen gehe.

Dabei könnten Geschwindigkeitsbeschränkungen eine erste Maßnahme darstellen, die dann aber auch konsequent überwacht werden müssen.

Außerdem müssen konkrete Mängel, die im Detail identifiziert wurden, behoben werden. Im nächsten Schritt sollten dann bauliche Maßnahmen für eine dauerhafte Lösung umgesetzt werden.

Das Podium bei der Diskussion.
v. l. n r.: Andreas Zimmermann (ADAC), Bernd Kronenberg (Moderator), Micael Lenzen (BVDM), Dirk Schlömer (MdL), Foto: Dieter Vollmer

Was man diesbezüglich machen könne, zeige sich an vielen ähnlichen Strecken bundesweit, wo die zuständigen Behörden qualifizierte Maßnahmen durchgeführt hätten.

Ein Beispiel sei auch die Landstraße zwischen Gummersbach-Lantenbach und Meinerzhagen. Dort ist der Gefahrenbereich komplett ausgebaut worden. Danach hat man die Strecke komplett auf 60 km/h begrenzt und eine besonders unfallträchtige Kurve auf 40 km/h reduziert. Außerdem hat man eine doppelte Fahrstreifenbegrenzung in der Mitte der Fahrbahn aufgebracht und zwischen diesen sogenannte „Bischofsmützen“ installiert. Zudem wurde auf der gesamten Strecke ein Überholverbot angeordnet und Unterfahrschütze angebracht. So habe man alles dafür getan, die Strecke sicherer zu machen und punktuelle Überwachungsmaßnahmen durchführen zu können.

Die anwesenden Anwohnerinnen und Anwohner berichteten über ihre Erfahrungen und Beeinträchtigungen durch die heutige Situation.

Es herrschte bei allen Beteiligten Einigkeit darüber, dass man von den zuständigen Behörden erwarte, nun endlich die seit Jahren angekündigten Verbesserungen der Verkehrssicherheit der B 256 konkret in Angriff zu nehmen.

Wir werden an dieser Stelle regelmäßig über die weitere Entwicklung berichten.

 

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